DIE STIMME

"Lass deine Stimme frei wie ein Vogel sein.
Kristallklar führt sie dich ins Licht.
Dunkel berührt sie deinen Schmerz.
Manchmal wiegt sie sanft und liebevoll dein Herz.
Manchmal bricht sie wie eine zu eng gewordene Schale.
Und manchmal, wie ein Gebet, blüht sie in der Klarheit des Bewusstseins."



Die Stimme

Unsere Stimme bringt nach aussen, was sich in unserem Inneren befindet. Sie ist eine Brücke zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten. Wie ein Barometer spiegelt sie, wie wir in Verbindung mit uns selbst und mit der Aussenwelt stehen. Sie berührt uns sowohl in unserem Körper wie in unseren Gefühlen. 

Der Kehlkopf ist der emotionale Treffpunkt zwischen dem schwingenden Körper und dem denkenden Kopf. Bei vielen Menschen ist der Halsbereich oft  angespannt und mit alten, unausgesprochenen emotionalen Verletzungen verbunden. Sich im Kehlkopf zu entspannen, bedeutet, authentischen Selbstausdruck zu ermöglichen.

Horchen

Unser Ohr und unsere Stimme sind eng verbunden. Schon vor der Geburt entsteht durch die Stimme der Mutter unsere erste Verbindung zur Aussenwelt. Durch die Liebe, die emotionale Qualität dieses Bandes entsteht beim Kind das Bedürfnis zu wachsen und zu kommunizieren.

Die Qualität unseres Ausdrucks wird von unserer Fähigkeit zu horchen bestimmt, von unserer Fähigkeit, die eigene innere Stimme sowie die Stimme unserer Umwelt zuzuhören. Die Arbeit mit der Stimme in Form von Tönen ist eine subtile Arbeit des Gleichgewichts zwischen Körper und Geist, eine Arbeit der Befreiung und der Harmonisierung.      Es ist ein Weg zu unserem Selbst, aber auch zu unserem Gegenüber: "Die eigene Stimme entdecken und sich als Mensch ganz der Welt öffnen."                                                     Milarepa (1052-1135)  painted by Robert  Beer

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